Veröffentlicht am

Stofftragetasche »Bremerhaven Blick nach Norden & Süden«

Stofftragetasche »Bremerhaven Blick nach Norden & Süden«, beidseitig bedruckt in brillanter Fotoqualität mit den beliebten Fotomotiven »Blick  nach Norden« und »Blick nach Süden«, die ich von der Aussichtsplattform auf dem Sail City Hotel machen konnte. Hochwertiger Digitaldruck.

Ideal zum nachhaltigen Einkauf im Lieblingsgeschäft deiner Wahl oder mache Eindruck auf dem Wochenmarkt. Auch zum Schenken an Freunde und Verwandte. Ein Bremerhaven Souvenir zum Verlieben.

Die beiden Fotografien »Bremerhaven Blick nach Norden« und »Bremerhaven Blick nach Süden« machte ich am späten Nachmittag von der Aussichtsplattform des Hotels am Deich. Das Panorama Blick nach Norden zeigt den Ausschnitt links die Weser, den Neuen Hafen, den Überseehafen im Hintergrund, das Auswanderer Haus und reicht bis zum Columbus Center. Das Panorama Blick nach Süden zeigt einen Ausschnitt vom Columbus Center über den Alten Hafen mit seinen Museumsschiffen, den Radarturm, den Fischereihafen mit der neuen Doppelschleuse und einen Großteil Weser bis zum ehemaligen Lunesiel.

Stofftragetasche Kurzhenkel, beidseitig bedruckt in brillanter Fotoqualität.
Hochwertiger Textil-Direktdruck auf WEISSER Baumwolltasche 140g/qm, 100% Baumwolle.

Druckverfahren: Hochwertiger Textil-Direktdruck (fotorealistisch, vergleichbar mit Siebdruck). Hervorragende Waschbeständigkeit (bis zu 30°C). Gewicht und Maße sind ungefähre Angaben und können leicht abweichen.

Produkt-Info: 100% Baumwolle, Taschengröße 38 x 42 cm, Henkellänge 35 cm, Brillante Farbwiedergabe.

Veröffentlicht am

Stofftragetasche »Giraffe Lulu«

Stofftragetasche »Giraffe Lulu«, beidseitig bedruckt in brillanter Fotoqualität mit den beliebten Fotomotiven aus Ilonas Edition »Giraffe Lulu«. Hochwertiger Digitaldruck.

Ideal zum nachhaltigen Einkauf im Lieblingsgeschäft deiner Wahl oder mache Eindruck auf dem Wochenmarkt. Auch zum Schenken an Freunde und Verwandte. Ein Bremerhaven Souvenir zum Verlieben.

Ilona fotografierte die Serie als Edition »Giraffe Lulu« mit vier Einzelbildern 2016. Für die Stofftragetasche haben wir die beiden Seiten unterschiedlich gestaltet. Auf der einen Seite ist das Einzelbild Lulu steht über der Schokolade, hat aber schon Nougat ums Maul. Auf der anderen Seite sind alle vier Motive im Quadrat angeordnet, in der Mitte der Text »Giraffe Lulu«.

Stofftragetasche Kurzhenkel, beidseitig bedruckt in brillanter Fotoqualität.
Hochwertiger Textil-Direktdruck auf WEISSER Baumwolltasche 140g/qm, 100% Baumwolle.

Druckverfahren: Hochwertiger Textil-Direktdruck (fotorealistisch, vergleichbar mit Siebdruck). Hervorragende Waschbeständigkeit (bis zu 30°C). Gewicht und Maße sind ungefähre Angaben und können leicht abweichen.

Produkt-Info: 100% Baumwolle, Taschengröße 38 x 42 cm, Henkellänge 35 cm, Brillante Farbwiedergabe.

Veröffentlicht am

Fototasse »Giraffe Lulu«

Fototasse »Giraffe Lulu« exklusives Design – Keramiktasse 340 ml, ø 82 mm, 95 mm hoch, Henkel + Innen Gelb abgesetzt, Spülmaschinen geeignet

Fototasse »Giraffe Lulu«, bedruckt in brillanter Fotoqualität mit dem besonderen Fotomotiv aus Ilonas Edition 22. Hochwertiger Sublimationsdruck glänzend (Bild ist in Keramikglasur eingebrannt). Ideal als Kaffeebecher (Mug) oder Teebecher. Kaffeetasse im exklusiven Design auf dem Frühstückstisch passend zum Croissant oder Brötchen mit leckerer Konfitüre.

Gönnen Sie sich nach einem langen Tag im Büro mal einen großen Milchkaffee oder eine heiße Schokolade in einem einzigartigen Kaffeebecher aus dem Atelier An der Mühle. Ein Bremerhaven Souvenir zum Verlieben.

Ilona fotografierte die Serie als Edition »Giraffe Lulu« mit vier Einzelbildern 2016. Für die Fototasse haben wir die alle vier Motive in der durch Ilona festgelegten Reihenfolge gestaltet. Links beginnt die Serie mit dem Bild Lulu steht über der Schokolade, hat aber noch nicht genascht. Nachfolgend nach rechts die drei weiteren Motive nebeneinander angeordnet. Über den Bildern der Text »Giraffe Lulu«. – Maritimes, Tee, Muscheln, Meer, Stills, Stillleben, Tee, Teekanne, Fineartfotografie, Ilona Weinhold-Wackernah.

Veröffentlicht am

Fototasse »Bootsmannpfeife«

Fototasse »Bootsmannpfeife«, bedruckt in brillanter Fotoqualität mit dem besonderen Fotomotiv aus Ilonas Edition 22. Hochwertiger Sublimationsdruck glänzend (Bild ist in Keramikglasur eingebrannt). Ideal als Kaffeebecher (Mug) oder Teebecher. Kaffeetasse im exklusiven Design auf dem Frühstückstisch passend zum Croissant oder Brötchen mit leckerer Konfitüre.

Gönnen Sie sich nach einem langen Tag im Büro mal einen großen Milchkaffee oder eine heiße Schokolade in einem einzigartigen Kaffeebecher aus dem Atelier An der Mühle. Ein Bremerhaven Souvenir zum Verlieben.

Die dazugehörige Fotografie stellte Ilona 2019 auf der Jahresausstellung der freien Künstlervereinigung Die Arche e.V. aus. Ilona widmete sich 2019 in der Edition 22 dem Thema Tee, Kanne und jahreszeitliche Motive. Sie platzierte ihre Wunschmotive vor einem ausgedruckten Hintergrundbild aus dem eigenen Archiv, arrangierte passende Naturelemente dazu. Im Mittelpunkt immer eine Teekanne aus der eigenen Sammlung, die Ilona nach eigenem Gusto bemalte. – Maritimes, Tee, Muscheln, Meer, Stills, Stillleben, Tee, Teekanne, Fineartfotografie, Ilona Weinhold-Wackernah.

Veröffentlicht am

WooCommerce Bestellung manuell erstellen

In diesem Video zeige ich unkommentiert wie ich in WooCommerce eine Bestellung manuell anlege. Das besondere ist das Plugin Germanized Pro, mit dem ich anschließend eine PDF-Rechnung zur Bestellung hinzufüge. Dabei zeige ich auch die Button zum manuellen erstellen und an den Kunden verschicken der E-Mail mit angehängtem PDF.

Der Workflow war für meine Kundin Karola Haufe wichtig, weil sie gerne auf das Erstellen von PDF-Rechnungen mit Word verzichten wollte. Meine Empfehlung war, dafür den bereits vorhandenen Onlineshop zu verwenden, weil dann alle Rechnungen eine fortlaufende Nummerierung erhalten.

Mit WooCommerce manuell eine Bestellung anlegen und mit Germanized Pro eine PDF-Rechnung dazu erstellen

Veröffentlicht am

In eigener Sache: Bremerhavensouvenirs.de

Mit Bremerhavensouvenirs.de haben wir eine neue Homepage ins Netz gestellt, die Bremerhaven Souvenirs mit unseren Fotos in den Mittelpunkt stellt. Als Motiv für die ersten Souvenirs entschieden wir uns für die Panorama-Fotografie »Bremerhaven Skyline«, wo man die Skyline mit Hotel, Klimahaus, Mediterraneo und Radarturm am frühen Abend mit Sonnenuntergang und Lichtern in den Häusern von der Weser aus sieht.

In den wenigen Wochen kreativen Schaffens sind entstanden

  • Fototasse
  • Kunstkarte
  • Einkaufsbeutel
  • Postkarte
  • Geschenkschachtel

Alle natürlich anfangs in kleiner Stückzahl. Schließlich bleibt ein Risiko, dass die Produkte nicht ankommen. Sigrun Toben von Die Pappmäuse in Bremerhaven-Wulsdorf jedenfalls war von der Fototasse sofort begeistert und hat uns gleich ein paar für den Verkauf im eigenen Geschäft abgenommen. Das motiviert.

Preislich sind die Souvenirs etwas höher angesiedelt. Kleine Produktionsstückzahlen machen die Herstellung teurer und ein bisschen soll ja auch für uns übrig bleiben.

Schaut mal auf unsere ersten Souvenirs – auf Bremerhavensouvenirs.de oder im Atelier.

Update im September 2020

Inzwischen haben wir mit weiteren Fotomotiven noch mehr Souvenirs produziert. Die sind ebenfalls zu finden auf bremerhavensouvenirs.de. Diese Fotomotive gibt es ab jetzt auch als Souvenir:

Fotografie »Bremerhaven Blick nach Norden & Süden«

  • Fototasse (Blick nach Norden)
  • Stofftragetasche (Vorderseite Blick nach Norden, Rückseite Blick nach Süden)
  • Postkarte(Blick nach Norden)

Fotografie »Edition 22 Bootsmannpfeife«

  • Fototasse

Fotoserie »Giraffe Lulu« mit vier Fotomotiven

  • Fototasse (alle vier Motive)
  • Stofftragetasche (Vorderseite Lulu nascht, Rückseite alle vier Motive)

Fotografie »Bremerhaven Geestemünde Wasserturm«

  • Fototasse
  • Stofftragetasche (in Vorbereitung)
Veröffentlicht am

WooCommerce + Gutenberg – All Products Block und seine Verwendung

WooCommerce 3.9 brachte neue Blöcke mit, mit denen man Produkte aus dem eigenen WooCommerce auf Seiten und in Beiträgen zeigen kann. Voraussetzung ist antürlich, man verwendet das Plugin WooCommerce für seinen Shop. Einer der neuen Blöcke ist der besonders interessante All Products Block. Der ist komplett JavaScript gesteuert, man spart damit ein Seite neu laden und so eine Menge Zeit.

Ich hab den mal auf unserer Fotokunstwebseite https://atelier-an-der-muehle.de/bilder-nach-motiv/ eingebaut. Ich bediente mich eines Spaltenblocks, wobei ich links eine schmale Spalte für Auswahlelemente (Filter) und rechts eine breite Spalte für die Produkte verwendete.

Der Block Aktive Filter zeigt dem Nutzer an, welche Filter man gerade gewählt hat. Will man Filter deaktivieren, klickt man dort einfach auf das Kreuz hinter dem Begriff. Den Block Filtern nach Bildmotive habe ich verbunden mit der Eigenschaft Bildmotive. Die Begriffe sind in der Eigenschaft hinterlegt und den Produkten zugewiesen. Das macht zwar eine Menge Arbeit, erlaubt aber deutlich differenziertere Gruppierungen als die Kombo Produktschlagworte + Produktkategorien.


2 Spaltenblock, linke Spalte 20% Breite mit 2 Blöcken: Aktive Produktfilter + Produkte nach Attribut filtern; rechte Spalte mit 1 Block: Alle Produkte in 3 Spalten mit 3 Zeilen (also 9 Produkte).

Klicke ich im Frontend jetzt auf zum Beispiel auf den Punkt „Bauwerke“ in der linken Spalte, so wird die Produktauswahl in der rechten Spalte dynamisch fast sofort aktualisiert, ohne das die Seite neu geladen wird. Der Block links oben zeigt mir dann meine aktuell aktiven Filter › hier also Bauwerke.

Rufe ich die Seite auf, so kann ich mir aus der Vielzahl an Produkten schnell und einfach eine Auswahl auf den Bildschirm holen. Das Arbeiten bzw. die Verwendung der Eigenschaften ging vorher auch schon mittels der mit WooCommerce mitgelieferten Widgets. Doch eben nicht ohne Seite neu laden.

Vorteile

Den Vorteil dieses neuen Blocks sehe ich im dynamischen Arbeiten damit. Es ist praktisch, wenn sich die Auswahl dynamisch nach meinem Gusto ändert. Es macht Spaß, so Auswahlen zu treffen.

Nachteile

Nachteile sehe ich in der Verwendung von modernem Javascript. Denn das hier zur Anwendung kommende Javascript verlangt einen aktuellen Browser, der damit umgehen kann und die Sprache versteht.

Als ich die oben genannte Seite mit meinem iPad 2 (iOS 9.3.5, Safari ?) aufrief, zeigten mir die Blöcke nur einen Hinweis, dass das mit diesem Browser nicht läuft. Schade, hatte ich doch endlich noch eine Verwendung meines betagten iPad 2 gefunden zu haben geglaubt.

Was mich noch stört

Ich hab in meinem Shop ganz unterschiedliche Produkte. Zwar ähnlich aber doch verschieden genug. Und nicht alle will ich in einem solchen Block zeigen. So hätte ich gerne die Möglichkeit gehabt, im Block Alle Produkte eine Vorauswahl zu treffen. Das geht leider nicht, kommt aber vielleicht irgendwann.

Ich hätte stattdessen auch einen Block Produkte nach Kategorie verwenden können, doch der ist noch nicht Javascript tauglich. Da wird zur Zeit immer noch die Seite neu geladen. Aber auch da – irgendwann wird das sicher kommen.

Schade find eich auch, dass das Aussehen sich von der normalen Produktansicht unterscheidet. Es scheint, als hätten die Blöcke noch eigenes CSS mitgebracht. Das wäre allerdings kontraproduktiv, denn je mehr CSS, desto mehr Ressourcen müssen geladen werden. Es gibt also noch einiges zu optimieren.

Veröffentlicht am

Theme Enfold ist out – her mit Storefront

Theme Enfold

In den vergangenen Jahren schwor ich auf das Theme Enfold von kriesi.at, das ich im Envato-Store mehrmals für mich und meine Kunden kaufte. Es war einfach damit eine komplexe, ansprechende Webseite zu erstellen.

Enfold liefert Funktionen und Elemente für fast jede Anwendung gleich mit. Man kann damit Kontaktformulare jedweder Komplexität erstellen, Diaschauen, Slider, grafische Icons, Tabellen, Platzhalter für Beiträge, Bilder und sogar Produkte an jeder Stelle einfügen. Für jeden, der sich nicht mit unzähligen Plugins oder gar HTML beschäftigen wollte, ein Segen.

So groß der Vorteil schien, so nachteilig war Enfold gleichzeitig. Jede zusätzliche Funktion in Enfold entspricht im Prinzip der eines eigenständigen Plugins. Und jeder weiß, je mehr Plugins man verwendet, desto langsamer wir die Homepage. Und wer nicht alle Funktionen in Enfold nutzt, der schleppt trotzdem ungenutzte Funktionen bei jedem Seitenaufruf mit.

Ein Wechsel auf eine andere grafische Oberfläche (Theme) ist nur mit größtem Aufwand möglich, denn Enfold nutzt für seine tollen Fähigkeiten sogenannte Shortcodes.

Was ist ein Shortcode?

Ein Shortcode gibt uns die Möglichkeit, bestimmte Funktionen an jeder Stelle unserer Homepage hinzu zu fügen. Klingt ja erstmal gut. Das machen auch viele Plugins so.

Ich nutze z.B. gerne ein Plugin, mit dem ich die Öffnungszeiten unseres Ateliers anzeige. Ich muss die Öffnungszeiten nur einmal im Plugin hinterlegen. Ändere ich die Öffnungszeiten, sind die überall aktualisiert. Das Plugin bringt Widgets für die Seitenleiste mit. Deren Verwendung ist einfach. Möchte ich die Ausgabe der Öffnungszeiten jedoch irgendwo auf einer Seite oder in einem Beitrag, so muss ich einen Shortcode verwenden.

Der Shortcode wird in WordPress in der Regel in eckigen Klammern geschrieben und enthält je nach Funktion unterschiedliche Parameter. Für das Öffnungszeiten Plugin verwende ich für die Anzeige in einer Tabelle z.B.

[op-overview set_id="1134" compress="true" short="true"]

Jeder Parameter vor dem Gleichheitszeichen ist dabei vom Plugin festgelegt.

Enfold verwendet Shortcodes für seinen erweiterten Layouteditor.

Was passiert, wenn ich Enfold ausschalte?

So sieht die Seite mit Enfold aus.
Das sehen wir, nachdem ich Enfold ausgeschaltet habe indem ich ein anderes Theme wählte.

Im letzten Bild sieht man sehr gut die Shortcodes. Von den Bildern im ersten Screenshot sind nur Texte mit wilden Kürzeln übrig geblieben. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als die Seite komplette neu aufzubauen. Und wer viele Seiten hat bzw. auch Beiträge mit dem erweiterten Layouteditor von Enfold gestaltet hat, der hat ab jetzt eine Menge Arbeit vor sich.

Tipp: Wer Enfold ausschaltet sieht ab dem Punkt das alte Layout nicht mehr. Es gibt zwei Wege, wie man sich da behelfen kann.

1. Ich lasse Enfold angeschaltet. Dann öffne ich eine Seite, die ich bearbeiten will, in einem neuen Browserfenster. Dann stelle ich beide Fenster nebeneinander. In einem sehe ich das alte Layout, im anderen bearbeite ich die Seite. In der wechsele ich vom erweiterten Layouteditor in den Standardeditor. Dann lösche den Block mit den ganzen Shortcodes und baue die Seite komplett neu auf. Dabei orientiere ich mich am Layout im Fenster mit dem alten Layout.

2. Ich besorge mir das Plugin WP-Staging. Damit erstelle ich mit wenigen Klicks eine Kopie meiner Webseite. Die Kopie bearbeite ich dann so wie unter 1 beschrieben. Vorteil: niemand wird durch meine Arbeit gestört weil ich ja die Kopie bearbeite. Auf der Kopie der Webseite kann ich auch gleich mein neues Theme installieren und sehe so, wie sich das später ansieht. Das Plugin ist erstmal kostenlos. Habe ich alles geändert, gehe ich zurück zur eigentlichen Homepage, ändere das Theme und kopiere dann Seite für Seite von der Kopie der Homepage die Inhalte auf die Homepage. Das dauert zwar und wird so manchen Besucher stören, aber es kostet nichts außer meine Zeit. Alternativ kann ich mir von WP-Staging aber auch die Pro-Version für 89 € kaufen und mit der die Änderungen von der Kopie automatisch auf die Live-Homepage übertragen lassen.

Storefront ist zur Zeit mein Favorit

Storefront klingt nach Business, eCommerce, Geld machen. In der Tat ist das Theme Storefront ein kostenloses Theme von der WooCommerce-Leuten. WooCommerce ist per se das eCommerce-Plugin für WordPress. Es fügt sich nahtlos in jede WordPress-Homepage ein und ist komplett für den deutschen Markt optimiert.

Storefront ist schlicht. Es bietet viel Weißraum, was der Übersichtlichkeit sehr zugute kommt. Und wer das Layout ohne Programmierkenntnisse ändern möchte, der kann für $69 von WooCommerce das Pluginpaket Storefront Extensions Bundle kaufen, mit dem sich fast alles anpassen lässt. Und wenn ich dann später mal von Storefront auf ein anderes Theme wechseln möchte, dann hab ich keinen Stress wie im Fall von Enfold.

Was ist mit den Layoutoptionen von Enfold?

Seit Version 5 gibt es in WordPress den Gutenberg Editor. Anfangs konnte man damit layout-technisch noch nicht viel mehr machen, als mit dem alten Editor von WordPress. Doch seitdem hat sich einiges getan und Gutenberg ist den Kinderschuhen fast entwachsen. Und mit jeder Version kommen neue Funktionen hinzu.

Gutenberg tritt gerade in Phase 2 ein, wo wir wohl irgendwann in 2020 die Möglichkeit bekommen, unsere Homepage und jede Seiten komplett selbst zu gestalten. Das meint wirklich von ganz oben bis ganz unten. Ob wir dann überhaupt noch ein Theme brauchen, wird sich zeigen. Die Entwicklung und die gesetzten Ziele sind jedenfalls vielversprechend und spannend.

Veröffentlicht am

WooCommerce für Fotografen

Ilona © 2011 Adrian Wackernah

Drei Plugins, drei Wege, Fotos als Wandbilder oder in Lizenz zum Download effizient zu verkaufen. 

Diesen Beitrag hatte ich ursprünglich 2017 auf unserer Webseite Bildmanufaktur Wackernah veröffentlicht. In diesem Beitrag aktualisiere und relativiere ich meine Erkenntnisse.

WooCommerce ist von Haus aus gut ausgestattet, damit Fotografen typische Fotoprodukte verkaufen können. Einfache, variable und virtuelle Produkte stehen zur Verfügung, optional gleich zum Download. Mit der großen Auswahl an freien und kostenpflichtigen Extensions für WooCommerce entstehen fast unendlich viele Möglichkeiten, dem Kunden ein Kauferlebnis zu garantieren.

Die Optionen, ein Produkt anzubieten, sind also vielfältig. Große und weniger große Unternehmen haben eigens Angestellte, die sich dann um das Einstellen und Pflegen der Produkte kümmern. Fotografen dagegen sind meist Einzelkämpfer. Sie allein müssen sich um die Kundengewinnung, Buchhaltung, das Archiv pflegen, Aufträge fotografieren, Bilder vom Auftrag auswählen und bearbeiten, kümmern. Niemand nimmt ihnen diese Arbeit ab. Einen Onlineshop zu betreiben bedeutet für Fotografen einen immensen, zusätzlichen Aufwand, weshalb viele diesen Schritt scheuen.

Obwohl sich eigentlich viele Aufgaben am Computer automatisieren lassen, war bislang ein Shopsystem betreiben und bestücken immer davon ausgenommen, besonders WooCommerce ist erst wenige Jahre jung und hat hier Defizite. Auch die Auswahl an Helferlein für WooCommerce hat hier nicht viel zu bieten. 2015 erschien zwar von den Leuten hinter WooCommerce das Plugin Photography, doch das hat nur einen sehr eingeschränkten Einsatzbereich. Portraitfotografen können damit vielleicht glücklich werden.

Update: Inzwischen hat Woocommerce eine Schnittstelle bekommen, mit der sich von außen viele Aufgaben im Shop automatisieren lassen inkl. Produkte einstellen und aktualisieren. Leider wird diese Schnittstelle noch nicht intensiv genutzt, wenige Erweiterungen nutzen sie. Wer also nicht selbst was programmieren kann oder möchte, dem bleibt die API noch verschlossen.

Mich betreffen diese Einschränkungen seit vielen Jahren, seit ich meine erste Webseite damit aufbaute. Mangels Alternativen entschloß ich mich, meine Wandbilder anfangs als variable Produkte anzulegen. Die ersten hundert Wandbilder waren schnell eingestellt. Doch als ich mit einigen Dingen nicht so ganz zufrieden war, musste ich alle hundert Produkte einzeln ändern. Das passierte mir mehrmals und inzwischen sind fast an die tausend Bildern online. Das Plugin WooCommerce Advanced Bulk Edit hilft mir zwar seit dem vergangenen Jahr große Mengen an Produkten schneller zu ändern, aufwändig bleibt der Prozess trotzdem. Meine Suche nach anderen Lösungen blieb nie aus. Zwei Wege habe ich zufällig gefunden und davon möchte ich hier berichten.

Update: Inzwischen bin ich froh dieses Plugin entdeckt zu haben. Es hat mir so viele Stunden Handarbeit abgenommen, das ich es nicht mehr missen möchte. Es nutzt dabei intensiv die API von Woocommerce, was zur Folge hat, das ich sogar hunderte von Produkten in einem Rutsch aktualisieren kann. Und in gewissem Maß lassen sich sogar automatisierte Aktionen damit ausführen. Und es half mir Product Bundle Produkte zurück in variable Produkte zu wandeln, doch dazu später mehr.

Plugin › WooCommerce Advanced Bulk Edit

Wandbilder online verkaufen mit WC Product Bundles

Wandbilder verkaufe ich auf vielen Webseiten meist so: das Seitenverhältnis bestimmt daraus resultierende Wandbildformate. Fotos im Kleinbildformat haben ein Seitenverhältnis von 3:2. Daraus ergeben sich Wandbilder z.B. im Format 30×45 cm bis 120×180 cm. Hier nahm ich mir als Basis für die Varianten in WooCommerce die Funktion Eigenschaften vor und legte eine Eigenschaft 3:2 Formate mit den Werten 30×45 cm, 40×60 cm, 50×75 cm, 60×90 cm und so weiter an. Ein Produkt erstellte ich als variables Produkt und unter Eigenschaften wählte ich die Eigenschaft 3:2 Formate aus, also dieEigenschaft, die dem Seitenverhältnis des Fotos entspricht. Danach die Varianten angelegen, Preise eingetragen und Versandkosten je nach Größe des Wandbildes festgelegen. Natürlich galt es noch Kategorien, Stichworte und verschiedene Texte einzufügen.

Hatte ich ein Produkt fertig, konnte ich es für das nächste Produkt duplizieren und musste nur noch Änderungen eintragen, sofern es im gleichen Seitenverhältnis war.

Problem: mit Eigenschaften lege ich die Maße nur als Text fest. Eigenschaften enthalten keine Preise und keine anderen Attribute. Alle diese Werte, die später mal geändert werden müssen, sind im Produkt selbst enthalten.

Mit Product Bundles gehe ich den Weg anders: Ich lege zuerst und einmalig variable Grundprodukte an, die die verschiedenen Wandbildgrößen als Variationen enthalten. Ein Grundprodukt für Wandbilder mit Seitenverhältnis 3:2 enthält alle die Größen, die ich bislang als Eigenschaften angelegt hatte: 30×45 cm, 40×60 cm, 50×75 cm, 60×90 cm und so weiter. Da es sich  hier aber um ein variables Grundprodukt handelt, kann ich zu jeder Größe auch gleich den Verkaufspreis und die Versandkosten hinterlegen. Das funktioniert wunderbar, vorausgesetzt, man möchte für alle Fotos mit gleichem Format den gleichen Preis haben. So kostet jedes Fotomotiv im Format 50×75 cm den gleichen Preis. Alternativ kann ich natürlich auch mehrere variable Grundprodukte zum gleichen Seitenverhältnis mit unterschiedlichen Preisen anlegen und entsprechend zum Beispiel lowprice 3:2oder highprice 3:2benennen. Die Anzahl der Grundprodukte wird so zwar mehr, bleibt aber immer noch überschaubar.

Gleiches mache ich mit den anderen Seitenverhältnissen. Und da diese Grundprodukte in die eigentlichen Fotoprodukte nur eingebunden werden und nicht im Shop erscheinen sollen, stelle ich die Sichtbarkeit auf versteckt. Ich habe so Grundprodukte für die Seitenverhältnisse 1:1, 2:1, 3:1, 3:2, 4:3 und 5:1 erstellt.

Nun beginne ich die eigentlichen Fotoprodukte zu erstellen und nutze dafür das WooCommerce Plugin Product Bundles. Ich lege ein Fotoprodukt an, stelle den Typ auf Product Bundle um, lasse das Preisfeld leer, gehe im Reiter zu Product Bundles und tippe mindestens drei Buchstaben vom gewünschten Seitenverhältnisprodukt ein, erhalte eine Auswahlliste und wähle das variable Produkt mit den gewünschten Formaten. Nun nur noch die Ankreuzfelder Pricing und Shipping individually ankreuzen, damit die Preise und Versandkosten vom Grundprodukt gelten. Fertig. Natürlich kann ich hier noch diverse Einstellungen vornehmen, aber die erklären sich von selbst – ganz so, wie man es mag.

Plugin › WooCommerce Product Bundles

Was ist der Vorteil?

Da ich alle Produktpreise in nur wenigen Grundprodukten festgelegt habe, ist es für mich einfach einen Preis oder die Versandkosten zu ändern: ich muss ja nur das eine einzige Grundprodukt öffnen, Änderungen vornehmen und speichern. Schon sind alle Fotoprodukte geändert, die mit diesem Grundprodukt verbunden sind. Möchte ich z. B. Wandbilder im Format 50×75 cm etwas teurer machen, ändere ich das Seitenverhältnisprodukt 3:2 und darin die Variation 50×75 cm. Speichern und schon sind alle Wandbilder im Format 50×75 cm im gesamten Shop geändert.

Im Prinzip ließe sich dafür auch das Plugin Product Add-Ons verwenden. Das hat jedoch den Nachteil, das ich Versandkosten nicht nach Wandbildgröße unterschiedlich berechnen kann. Einzig könnte ich die Versandkosten in den Verkaufspreis einrechnen, was aber für den Kunden von Nachteil ist, wenn er zwei oder mehr große Bilder kauft.

Subjektiv erscheint mir der neue Shop Atelier An der Mühle, wo ich dieses Konzept erstmalig umgesetzt habe, deutlich schneller zu sein. Allerdings sind im neuen Shop auch deutlich weniger Plugins installiert und ich verwende dort auch ein anderes Theme.

Shop › Atelier An der Mühle

Update Februar 2020: Ich habe alle meine Produkte wieder zurück gestellt auf variable Produkte und das Product Bundles Plugin entfernt. Grund war undiszipliniertes Vorarbeiten. Das Plugin arbeitet einwandfrei und ich kann es weiterhin gut empfehlen.

Was war passiert?

Ich habe viele Fotos, die ich mal mit einer Nikon D100 (6 Megapixel Auflösung) fotografiert hatte. Wie ihr alle wisst, begrenzt die Auflösung die maximale Druckgröße eines Bildes. Das hatte ich bei der Anlage der Grundprodukte nicht konsequent bedacht.

Ich hatte z.B. ein Grundprodukt für Bilder im Seitenformat 3:2 angelegt und darin die Wandbildgrößen von 30×45 cm bis zu 120×180 cm festgelegt. Diese Grundprodukte hatte ich als Bundle jedem Foto mit Seitenverhältnis 3:2 hinzugefügt. Dabei achtete ich darauf, das die 6 Megapixelbilder nur bis zu einer Größe von 80×120 cm zu haben sind. Das geht recht einfach indem man im Bundle Ausnahmen festlegt. So weit, so gut.

Später kam mir in den Sinn, dass bei 3:2 auch ein 210×140 cm Format gut reinpassen würde. Und damit begann das Unheil, denn mit einem Mal waren alle Wandbilder im Seitenformat 3:2 auch in dieser Größe als Wandbild bestellbar. Ich musste also alle Bilder händisch mit Ausnahmen versehen, die nicht in dieser Größe druckbar waren.

Ich hätte mir ganz am Anfang über alle möglichen Druckformate Gedanken machen müssen. Einmal anlegen und bloß nicht mehr ändern lautete danach meine Devise. Ich hatte mit diesem Konzept so viel Zeit eingespart. Und wenn ich hinterher nicht auf die Idee gekommen wäre, die Liste der Druckformat zu erweitern, wäre ich noch heute bei den Bundles geblieben.

Vorschaubilder von Lightroom mit WordPress per WP/LR-Sync synchronisieren

Dann entdeckte ich noch ein Plugin, das mir die Arbeit mit Atelier An der Mühle deutlich erleichtert: WP/LR-Sync. Auch hier muss ich wieder ein wenig ausholen.

Ich bearbeite und entwickele meine Fotos und RAW Bilder mit Capture One Pro. Wenn ein Foto fertig ist, hatte ich das als TIF und zusätzlich als Webbild mit Wasserzeichen exportiert. Aus dem Verzeichnis mit den Webbildern lud ich jeweils das Vorschaubild zu einem Produkt hoch, das ich gerade erstellte. Damit ich irgendwie Überblick behalte, welche Bilder ich schon als Produkt angelegt hatte, versah ich diese Bilder auf dem Rechner mit einer Farbmarkierung. Da ich aber Bilder sowohl hier als auch im neunen Shop verwendete, ging das mit dem Kuddelmuddel so richtig los.

Dann fand ich das kostenlose Plugin WP/LR-Sync im WordPress Repository und entdeckte, dass das mit einem Lightroom Plugin zusammen funktioniert. Hmm, ich überlegte ob mir das Arbeit sparen und mehr Übersicht bringen würde. Ja. Meine Bilder entwickele ich weiterhin mit Capture One Pro. Adobe Lightroom habe ich, weil ich das Photoshop Abo habe. Mit Lightroom konnte ich aber nie richtig warm werden – das liegt wohl daran, das ich mit Apple Aperture begonnen hatte meine RAWs zu entwickeln. Egal. Jedenfalls hat Lightroom einen entscheidenden Vorteil: es besitzt eine gute Bilderverwaltung.

Also legte ich einen neuen Katalog in Lightroom an und importierte Bilder aus einen Verzeichnis mit Bildern, die aus Capture One als fertig exportiert waren. Das Verzeichnis mit den Webbildern aus Capture One brauchte ich nicht mehr. Dann installierte ich das Plugin, as ich als 5-Site-Lizenz für $19 gekauft hatte. In Lightroom legte ich einen neuen Veröffentlichungsdienst mit WP/LR-Sync an und verband diesen mit der Webseite Atelier An der Mühle.

Ich jetzt aus Lightroom heraus meine Vorschaubilder einfach in die WordPress Mediathek exportieren. WP/LR-Sync sorgt für eine korrekte Beschriftung, eine korrekte Bildgröße und ich kann das Wasserzeichen frei festlegen. Und merke ich später, das ich doch lieber eine andere Bildgröße oder ein anderen Wasserzeichen haben möchte, kann WP/LR-Sync alle Bilder neu hochladen. Und dabei bleiben in WordPress alle Verknüpfungen vollständig erhalten. Einfacher geht nimmer. Dadurch, das ich in Lightroom einen Veröffentlichungsdienst nutze, habe ich immer im Blick, was schon veröffentlicht ist und was nicht. Und wenn Bild noch nicht veröffentlicht ist, zeigt Lightroom mir das an.

Shop › Atelier An der Mühle

Fotografen, die Bilder in Lizenz zum Download verkaufen, werden mit Symbiostock glücklich

Mit WooCommerce kann ich Fotos/Videos/Grafiken zum Download verkaufen. Jedes Produkt ist relativ einfach erstellt, man muss nur Zeit und Geduld haben. Erst das Vorschaubild hochladen, dann die hochaufgelöste Datei zum Download. Möchte man ein Foto in verschiedenen Bildgrößen zum Download verkaufen, muss man vorab verschiedene Bildgrößen erstellen. Das geht sowohl aus Capture One als auch aus Lightroom dank Exportvoreinstellungen unkompliziert. Doch dann muss jede Variante eben manuell hochgeladen werden.

Wer schon etwas Erfahrung hat, hat vielleicht das Dropbox Plugin für WooCommerce gefunden. Damit erspart man sich das manuelle Hochladen der hochauflösenden Dateien. Wie das geht? Man nehme einen Dropbox Account, der automatisch Bilder vom eigenen PC in die Cloud hochlädt. Dann verbindet man das Dropbox Plugin mit seinem Dropbox Konto. Legt man jetzt ein neues Produkt als Downloadbar an, erscheint dort wo man die Datei zum Download mit dem Produkt verknüpft ein Button Link mit Dropbox oder so. Im aufgehenden Fenster wählt man von seiner Dropbox die Datei aus, die mit dem Produkt zum Download verkauft werden soll. Das spart einem den Upload der Dateien.

Es bleibt aber das Problem, das man damit die Produkte immer noch selbst anlegen und die verschiedenen Bildgrößen zum Download manuell verknüpfen muss. Man spart nur das zeitaufwändige Bilder hochladen.

Symbiostock – das Plugin macht das automatisch

Symbiostock besteht aus zwei Plugins: einer Light Version und einer Pro Version. Die Light Versionbezieht man aus dem WordPress Repository, die Pro Version kauft man auf der Webseite des Entwicklers für genau $0,00 – also kostenfrei. Symbistock bietet auch kostenpflichtige Pluginerweiterungen für das Plugin Symbiostock sowie Themes an und verdient damit sein Geld. Weiterhin gibt es eine Stockbilder Webseite Symzio, wo man seine Bilder zusätzlich anbieten kann. Die Bilder von der eigenen Webseite werden dabei automatisch mit dem eigenen Konto bei Symzio synchronisiert. Eine praktische Erweiterung, die aber komplett optional ist. Mehr dazu auf der Webseite des Entwicklers.

Hat man die beiden Plugins auf seiner Webseite installiert und konfiguriert, so steht einem Hochladen des ersten Bildes nichts im Weg. Hochladen kann man übrigens per Browser oder praktischer per FTP in ein spezielles Verzeichnis, das Symbiostock bei der Installation angelegt hat.

Ich hab dazu meine Domain zupio.de reaktiviert und neben WooCommerce auch die beiden Plugins installiert und aktiviert. Erst hab ich nur wenige Bilder hochgeladen, bis ich die Einstellungen so hatte, das ich zufrieden war. Außerdem hab ich gleich das kostenlose Theme Storefront mir ausgesucht und dann die Site auf Englisch umgestellt. Bilder verkaufen geht weltweit. Und mit WooCommerce Germanized Pro konnte ich mir das EU-MwSt.-Problem für virtuelle Downloadprodukte soweit entschärfen, das ich keine EU-MwSt. einnehme und somit auch keine Meldung dazu machen muss.

Plugin › Symbiostock

Plugin › Symbiostock Pro

Was macht das Plugin

Es nimmt einem eine Menge Arbeit ab. Es sucht per Cron nach neuen Dateien in dem eben erwähnten Verzeichnis. Findet es welche, werden von jedem Bild zuerst Previewbilder inklusive Wasserzeichen erstellt und in die Mediathek importiert. Dann legt das Plugin ein Produkt mit eben dem Bild an. Dabei ist das ein variables Produkt, dass das Bild in verschiedenen Größen zum Kauf anbietet. Sind im Bild Kategorien und Schlagworte enthalten, werden die im Produkt hinterlegt. Ist ein Schlagwort oder eine Kategorie noch nicht in WordPress vorhanden, erstellt das Plugin die automatisch. Das Produkt wird gleich veröffentlicht. Ich muss eigentlich nur noch in Lightroom gut vorbereitete Fotos exportieren und per FTP hochladen, schon kann das Foto von Kunden gekauft werden. Völlig automatisch.

Der Workflow sieht dann so aus: ich lade ein Bild per FTP hoch, das Plugin sucht in vorgegebenen Intervallen nach neuen Bildern. Findet es ein Bild, wird davon ein Preview mit Wasserzeichen erstellt, ein Produkt angelegt, das Preview als Produktbild genommen, Varianten zum Kauf angelegt, Preise eingetragen und veröffentlicht. Das originale Bild wird umbenannt und in andere Verzeichnisse verschoben, die vom Plugin verwaltet werden. Varianten vom Bild, also wenn ich zum Beispiel  neben dem Original auch kleinere Varianten für Blogger anbiete, werden automatisch nach Bezahlung des Auftrags vom Plugin temporär erstellt. Der Kunde erhält eine E-Mail, wenn die Bilder bereit zum Download sind. Der eigene Server wird nicht durch die vielen Varianten unnötig vollgepackt.

Original Bilder per FTP hochladen und den Überblick behalten

Wie bei WP/LR Sync, wo das Plugin genau mitspeichert und mir anzeigt, welche Bilder ich schon auf den Server hochgeladen habe, so wollte ich das für Symbio auch gerne irgendwo nachsehen können, auch um das Hochladen von Duplikaten zu vermeiden. Also suchte ich nach einem Plugin für Lightroom, dass das kann.

Zuerst fand ich eine Blogbeitrag, der auf das kostenlose FTP-Plugin im Lightroom SDK hinwies. Man muss sich das von der Adobe Webseite nur herunterladen, entpacken  und das Beispielplugin für FTP installieren. Doch nachdem ich das getan hatte, war ich enttäuscht. Es wird nur als Exportsetting installiert, nicht als Veröffentlichungsdienst. Aber nur damit speichert Lightroom alle Veröffentlichungen, nur damit erhalten wir den Überblick, was wir schon hochgeladen haben. Die Suche ging weiter.

Auf The Photographer’s Toolbox fand ich das Plugin FTP Publisher von Timothy Armes für nur $14. Es gibt eine Testversion zum Ausprobieren, was ich genutzt habe. Und da es genau meinen Erwartungen entsprach, hab ich es gekauft. Es bindet sich in Lightroom als Veröffentlichungsdienst ein und verwaltet somit alle hochgeladenen Bilder. Schiebe ich neue Bilder in das Album, so bietet mit die neuen Bilder zum Veröffentlichen an. Praktisch, so behalte ich immer den Überblick.

Jetzt wird klar, warum ich neben Capture One Pro eben auch Lightroom nutze, ja nutzen muss. Denn für Capture One gibt es keine Plugins, Capture One unterstützt keine Erweiterungen. Vielleicht kommt das ja mal. Das ist eine Sache, die ich seit dem Wechsel von Apple Aperture auf Capture One Pro vermisse. Für Aperture gab es ganz viele Erweiterungen. Seufz.

Warum ich dafür nicht WP/LR-Sync nutze?

Naja, die Funktionalität ist halt eine ganz andere: WP/LR-Sync kann zwar auch Originalbilder, als Bilder in voller Auflösung hochladen, aber die landen mit WP/LR-Sync immer in der Mediathek. Das wollen wir aber nicht. Jede Datei in der Mediathek erzwingt auch einen Datenbankeintrag, was die Datenbank zusätzlich und unnötig aufbläht.

Beide Plugins arbeiten ähnlich, verfolgen aber ein gänzlich anderes Ziel. Mit WP/LR-Sync fülle und synchronisiere ich meine Mediathek, meist mit in der Größe optimierten Bildern. Mit Symbio verkaufe ich Originalbilder in voller Auflösung und anderen Größen, die vom Plugin gemanaged werden. Das FTP Publisher Plugin hilft mir beim Upload der Hiresbilder und beim Überblick behalten, welche Bilder schon online sind.

Mit Germanized Pro das EU-MwSt.-Dilemma ein wenig umgehen

Die EU-Richtlinie, die vorschreibt, das wir von Kunden aus EU-Staaten die dortige MwSt. erheben müssen, ist für kleine Shops eine Katastrophe und finanziell ein Nachteil. Dieses unglückliche KEA-System, wo man seine Steuern melden soll und auch das MOSS – Mini-One-Stop-Shop – ist eine Bürde. Glücklicherweise gibt es für deutsche Shops mit WordPress und WooCommerce mindestens zwei Plugins, die die rechtssicher machen und die verschiedenen Steuerfunktionen handhaben. Eines davon ist das kostenlose Germanized Plugin, das ich hier auch nutze.

Mit digitalen Fotografien, die ja nur in Lizenz verkauft werden, müssen wir nur den verminderten Steuersatz von 7% abführen. Nun möge aber wer bitte mal versuchen herauszubekommen, ob und welche reduzierten Steuersätze es für diese Produktgruppe in den anderen EU-Ländern gibt. Manche haben reduzierte Steuersätze, aber nicht alle gewähren die auch bei Fotolizenzen. Will man es steuerrechtlich korrekt machen, so muss man eigentlich den Kunden aus EU-Ländern außer Deutschland die volle MwSt. berechnen. Nun ist es aber so, das wir wegen B2C unsere Preise inkl. MwSt. angeben müssen. Also zahlen wir die Differenz von deutscher zu EU-MwSt., indem wir netto weniger in der Tasche haben. Ungerecht.

Update Februar 2020: Vor kurzem fand ich eine Webseite der EU wo die Berechnung der Steuern im Falle digitaler Produkte ausführlich beschrieben wird. Und ich fand da einen Passus, der für mich jedenfalls die Arbeit deutlich einfacher macht: Wer mit seinen digitalen Produkten im Jahr weniger als 10tausend Euro Umsatz macht, darf die in seinem Land übliche MwSt. berechnen und muss nicht die MwSt. in europäische Finanzämter weiterreichen. › Link zur Seite der EU mit dem Text zur MwSt.

Ich hab mich so beholfen: Ich das Germanized in Pro Version. Darin ist eine Funktion, die dem Kunden seine Umsatzsteuer-ID abfragt. Außerdem kann ich festlegen, das Kunden aus der EU nur mit gültiger Umsatzsteuer-ID kaufen können. Kunden außerhalb der EU zahlen sowieso keine MwSt., Kunden aus Deutschland berechne ich 7% MwSt. Private Käufer und Käufer ohne USt.-ID verliere ich als Kunden, aber ich denke, Fotos in Lizenz kaufen eh nur Profis. Oder?

Veröffentlicht am

Weihnachtliche Galerie

Wir öffnen am Samstag, den 14.12.2019 sowie am 21.12.2019, unser Atelier von 10 bis 16 Uhr und freuen uns, Besuchern ein Tässchen Kaffee oder Tee anbieten zu können. Dazu servieren wir weihnachtliche Kekse. Wir freuen uns auf viele nette Gespräche und zeigen natürlich gerne und mit Stolz unsere neuesten Fotografien.